Informationen zum gegenwärtigen Stand der Offenburger Tunnelplanung

von Bi-Bahntrasse

Seit 24.5.2016

Das Regionale Projektbegleitgremium Tunnel Offenburg (rPBG)

  • Mit Beschluss von Landtag und Bundestag (2.Dez 2016) erging der Auftrag an Fachleute von Bahn und Bund, Verwaltungen und Bürgervertretungen, die Planung der Tunnelvariante 1c im sogenannten RBG kritisch zu begleiten.
  • Die Bahn informiert das Gremium regelmäßig (1/4-jährl.) über den Stand der Planung. Unklarheiten werden hier diskutiert und einvernehmliche Lösungen gesucht.

Informationen aus dem rPBG:

  • Planfeststellungsabschnitt (PFA) 7.1 erweitert :
    Beginn im Norden kurz nach Bahnhof Appenweier
    endet Anfangs Niederschopfheim
  • Erhalt des Offenburger Güterbahnhofes für verbleibende Aufgaben, der dann aber nach Norden verschoben werden muss
  • Bis Ende 1.Q.2017 werden Daten der Grundlagenvermessung
    Durch Abfliegen des Trassenkorridors mit Helikopter (ausgerüstet mit Laserscanner und hochauflösenden Bildkameras)
    sowie mittels Vermessungsdrohnen (sehr genaue Höheninformationen des Geländes oder von Objekten)
    Aber auch durch terrestrische (herkömmliche) Vermessungsarbeiten und
    mittels Satelliten (Radar-Interferometrie)
  • Bis Sommer 2017 läuft das Scopingverfahren: dient der Abschätzung, welche Auswirkungen das Bauwerk auf Naturschutzgebiete im Umfeld der anvisierten Tunneltrasse hat und welche Maßnahmen erforderlich sind.
  • Nach Erstellung eines Bohrkonzepts.
    wird das Bohrprogramm ausgeschrieben (bis Mitte 2017)
    Beginn der Bohrarbeiten Baugrunduntersuchung (3.Q.‘17 bis 1. Q.‘18)
  • Erste Information der Bahn an die möglicherweise betroffenen Firmen und Eigentümer (Dez 2016)
  • Es bleibt bei der Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h im Tunnel.
  • Strittiger Punkt ist die teilweise Ertüchtigung der bestehenden Rheintalbahnstrecke auf 250 km/h (betrifft aber eher die nachfolgenden PFA)
  • Koordination der Bahnplanung mit der Planung des 6-spurigen Autobahn Ausbaus (RP-Freiburg).
    Betrifft uns im PFA 7.1 wegen der Überleitverbindung zwischen Neubaustrecke und Altbaustrecke, sowie der Anschlussstelle des Autobahnzubringers Offenburg-Süd. (Beide vorgesehen zwischen OG und Niederschopfheim)
    In Offenburg streitet der AK Südzubringer gegen die Bedrohung des Wohn- und Naherholungsgebiets im Süd-Westen von Offenburg gegen eine der priorisierten AB-Zubringervarianten “V4“.
    Eine Einigung muss zwischen RP, Gemeinden und betroffenen Bürgern vor den Absprachen mit der Bahn getroffen werden.
  • Für die technische Vorplanung (Kartierung, Umweltplanung, Trassierung, Schalluntersuchung, sonstige Untersuchungen...) wurde Anfangs 2017 ein erfahrenes Ingenieurbüro als Generalplaner beauftragt.
    Soll bis 3. Q. 2019 abgeschlossen sein.
  • Mit dem Planfeststellungsverfahren ist frühestens 2021 zu rechnen

Aktionen / Besprechungen

  • 24.05.2016: 1. Sitzung des regionalen Projektbegleitgremiums (RBG)
  • 28.09.2016: 2. Sitzung des RBG
  • Dez 2016 : Erste Information der Bahn an die möglicherweise betroffenen Firmen und Eigentümer
  • 22.02.2017: 3. Sitzung des RBG
  • Juni 2017 : Info- und Besprechungstermin mit betroffenen Firmen und Eigentümern
  • Juli 2017 Start der 1. Phase des Bohr- und Erkundungsprogramm zur Baugrunduntersuchung (Bodenbeschaffenheit und Grundwassersituation) 64 Bohrungen mit 10-45 m Tiefe plus 3 Bohrungen mit 80 m Tiefe, davon werden 18 Bohrlöcher als Grundwassermessstellen eingerichtet.
  • 12. Juli 2017: 4. rPBG-Sitzung mit Besichtigung des Baufortschritts im Rastatter Tunnel

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