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»Nach Worten – endlich Taten«

von Bi-Bahntrasse

»Nach Worten – endlich Taten«

Vorbereitungen der BI-Bahntrasse auf die Groß-Demo am 14. Oktober laufen auf Hochtouren

Am Gifiz-Parkplatz wird mit einem Riesen-Graffiti auf die Groß-Demo der BI am 14. Oktober hingewiesen, und im Kloster wurden gestern unter Regie von Schwester Martina Merkle die ersten Spruchbänder gefertigt. Die Vorbereitungen für die Groß-Demo gehen jetzt in die heiße Phase.

VON TARAS MAYGUTIAK

Offenburg. »Nach Worten – endlich Taten« oder »Wird der Tunnel auserkoren, geht Gesundheit nicht verloren« sind nur zwei der vielen Sprüche, die sich die Aktivisten der BI Bahntrasse als Aufschrift für ihre Transparente ausgedacht haben. Gestern war eine Gruppe unter Leitung von Schwester Martina Merkle im Kloster »Unserer Lieben Frau« damit beschäftigt, die ersten Spruchbänder für die Großdemonstration am nächsten Samstag, 14. Oktober, zu fertigen.
Bei der Groß-Demo gegen den Ausbau der Gleise durch Offenburg, die unter dem Motto »Das Volk zeigt Gelb-Rot für das, was uns droht« steht, werden Bürgerinitiativen und Protestbewegungen der gesamten Rheinschiene teilnehmen. Ab 14 Uhr werden sich von Messe, Georg-Monsch-Schule und Bahnhof drei Demonstrationszüge in einem Sternmarsch in Richtung Rathaus bewegen. Dort ist anschließend eine Großkundgebung geplant.
»Wir wollen nicht nur stumm durch die Stadt laufen, sondern mit Bestimmtheit den Tunnel fordern«, betont Schwester Martina. Sie hofft, dass die BI-Mitglieder in den nächsten Tagen auch eigenständig Schilder und Spruchbänder herstellen.
Die beiden Graffiti-Künstler Andreas Kampa (23) und Elias Errerd (24) waren bereits kreativ. An der Graffiti-Wand am Gifiz-Parkplatz haben die Sprayer auf zwölf Metern Länge und drei Metern Höhe ein Kunstwerk zum Thema BI entstehen lassen: »Wir versuchen die BI zu unterstützen, die Ziele unterschreibe ich auf jeden Fall.«

Bürgerbüro ist tabu!
Für etwas Unmut sorgte bei der BI die Tatsache, dass sie im Bürgerbüro kein Plakat der Großdemo aushängen durften. »Der Aushang im Bürgerbüro ist ausschließlich für Kulturveranstaltungen«, sagt Wolfgang Reinbold von der Pressestelle der Stadt: »Das hat nichts mit mangelnder Unterstützung zu tun.«

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