BI-Bahntrasse erkundet die Tunnel-Strecke per Rad

von Bi-Bahntrasse

BI Bahntrasse ermuntert Offenburger zum Blick ins Tunnelportal

Derzeit läuft die frühe Öffentlichkeitsphase der Deutschen Bahn zum Offenburger Tunnel. Die Bürgerinitiative hat mit dem Rad die Strecke abgefahren, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

Einen Eindruck von ,den zu erwartenden Veränderungen an der nördlichen Bahnlinie, haben sich die Vorstandsmitglieder der Bürgerinitiative Bahntrasse mit Vertretern der Ortsverwaltung Windschläg am Samstag gemacht. Dafür ging es ausgerüstet mit Bahnplänen aufs Rad, um eine Erkundungstour zu unternehmen. Das geht aus einer Pressemitteilung der BI hervor. Die Tour führte an die Stellen, wo die vier Tunnelträger beginnen, wo der westliche Tunneltrog den Brückendamm nach der Willi-Brandt-Brücke durchschneidet, wo die Tunnel in oberirdischer Bauweise gegraben werden und wo die Tunnel-Vortriebsmaschine im Norden zum Einsatz kommt.

Doch noch wichtiger für die Siedlung seien Fragen wie: „Wo genau liegen die Rettungsplätze?“, „Wie verlaufen die Bau- und Zuführungsstraßen?“, Wie werden sich die Schallschutzwände und die 6,50 Meter hohe Galerie auf die Wohnbebauung auswirken?“.

BI Bahntrasse begleitet Bürger beim Sichten der Bahnpläne.

Am Angelsee in Windschläg wurden die Ergebnisse der Radtour schließlich gesammelt (von links): Oliver Strauch (BI), Anita Rost (BI), Reinhold Boos (Ortschaftsrat Windschläg), Ludwig Gütle (OR Windschläg ), Paul Zink (BI), Karl Bäuerle (BI), Rupert Glatt (OR Windschläg). Foto: BI Bahntrasse

 

Fragen gesammelt
Alle Fragen, die sich in dem Rundgang ergaben, wurden im Anschluss am Angelsee in Windschläg miteinander besprochen. Es kamen auch Fragen nach einer etwaigen Grundwasserabsenkung durch die Tunneltröge oder inwieweit die Anwohner während der Arbeiten eventuell belästigt werden auf den Tisch, heißt es vonseiten der BI.
Für die Gruppe sei beispielsweise eine kreuzungsfreie Radweganbindung an die Graf Schenk von Stauffenberg-Brücke für die Schüler aus Windschläg wichtig und kam zur Sprache. Auch die Bitte, das eine Ausgleichsmaßnahme in eine gefährdete Infrastuktur vor Ort, nämlich der Vertiefung des Angelsees, wurde formuliert.
Die Beteiligten haben sich laut Pressemitteilung davon überzeugen können, dass der Vollschallschutz eine deutliche Verbesserung bringen und nur geringe optische Beeinträchtigungen darstellen wird. Die BI-Vorstände nehmen die Belange in die Gespräche mit der Bahn auf, heißt es weiter.

Pläne liegen aus
Derzeit läuft die frühe Öffentlichkeitsphase der Deutschen Bahn zum Offenburger Tunnel. Die Unterlagen sind seit 24. Juni, bis Mittwoch, 29. Juli, im Internet einsehbar. Die BI informiert außerdem: Wer sich die Pläne lieber in Papierform anschauen möchte, kann dies im Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, zu den üblichen Öffnungszeiten machen. Die BI appelliert an die Bürger, die Chance zu nutzen und sich über das Projekt zu informieren.

OT Offenburg - Autor: red/sk, 07. Juli 2020

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